Hallo Jan,
ich würde das in Zukunft nicht mehr mit "Suchen & Ersetzen" machen. Da wäre mir das Risiko für Folgefehler viel zu hoch. Du merkst es allein daran, dass es lange dauert. Hardi wird mit euch schimpfen, wenn er das liest! Abgesehen davon sind die Abstürze von MS Excel damit bereits vorprogrammiert.
Ich muss zugeben, dass ich seit deinem Post überlegt habe, ob es dafür keine bessere Lösung gibt, als die Zahlen händisch zu ersetzen. Zunächst wollte ich dir empfehlen, eine LichtMaschine Pro für die Werkbank zu kaufen, doch das wäre ja die reinste Ressourcen-Verschwendung. Außerdem habe ich eine ähnliche Konstellation (Mini MLL Pro auf der Werkbank, LichtMaschine Pro an der Anlage). Irgendwann stehe ich also vor dem selben Problem. Daher hat es mich die ganze Zeit gereizt, dafür eine Lösung zu finden. Eben ist mir in einer ruhigen Minute endlich die Lösung eingefallen und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich selbst gefreut habe, dass diese irre Idee sogar funktioniert.
Anleitung:
Wenn du weißt, dass du ein Haus für Kanal 3 bauen willst, musst du einfach die Kanäle 0, 1 und 2 an der alten Hauptplatine überspringen. Da diese Kanäle aber physisch nicht existieren, musst du vor dem eigentlichen Pin 6 (Das ist Kanal 0 an der Werkstatt-Platine) drei virtuelle Kanäle setzen. Klingt kompliziert, ist aber super easy.
Zunächst wählst du also die erste Zeile in deinem Test-Sheet.
Dort sollte der Befehl "
Pins LED Bus definieren" mit dem Eintrag "
// Set_LED_OutpPinLst(6 A4)" stehen. Die 6 steht für den digitalen Pin D6, A4 steht für den analogen Pin A4. Das sind die beiden Arduino Pins, an denen die Kanäle #0 und #2 der alten Hauptplatine hängen. Öffne diese Zeile per Doppelklick.
Nun kannst du
bei aktivierten Experteneinstellungen die LED-Bus Pins definieren. Das geht hier:
Dort gibst du jetzt für jeden Kanal, den du an der LichtMaschine Pro später überspringen willst ein "V" gefolgt von einem Leerzeichen ein, beginnend mit Kanal 0. Soll also Kanal 3 der LichtMaschine Pro verwendet werden, musst du Kanal 0, 1 und 2 überspringen. Das sind dann drei "V"irtuelle Kanäle. Erst dann folgen die Pins 6 (Kanal3) und Pin A4 (Kanal 5). Probleme könnte es hier nur mit Push Buttons geben, die durch die virtuellen Kanäle nicht mehr auf Kanal 1 sondern auf Kanal 4 liegen. Das ist aber wahrscheinlich ein Randthema.

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Deine Werkbank-Platine belegt nun die Kanäle 0, 1 und 2 rein virtuell. Erst auf Kanal 3 lässt sie die Ausgabe am Pin D6 zu. Nun beginnst du mit deiner Programmierung des zu bauenden Objekts und definierst jeden Effekt auf Kanal 3,
beginnend mit der Heartbeat-LED deiner Hauptplatine! Es folgt zum Beispiel eine konstante LED in weiß.
Obwohl du jetzt per Definition Kanal 3 verwendest, kannst du in der Werkstatt alle Effekte am normalen LED-Kanal der Hauptplatine nutzen und somit testen, denn diese denkt ja, dass der Wannenstecker Kanal 3 ist. Wenn du dann mit dem Bau deines Häuschens und der Programmierung fertig bist, brauchst dur nur noch die entsprechenden Zeilen in das Programm deiner LichtMaschine Pro zu übertragen. Ohne Anpassungen, ohne Risiko und ohne zusätzliche Fehlerquellen.
Irgendwie ist das Ganze schon ein bisschen Magie. Danke an
@jueff für die Bereitstellung virtueller Kanäle!
Letzte Frage:
Darf ich diesen Beitrag bereinigen und den Vorschlag "Suchen und Ersetzen" entfernen, bevor das jemand nachmacht und es zu Fehlern kommt?