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Wäre eine einzige Lichtbox für ein Mehrfamilienhaus praktischer als einzelne für jedes Fenster?

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lampe Verified
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Wäre eine einzige Lichtbox für ein Mehrfamilienhaus praktischer als einzelne für jedes Fenster?

#1

Beitrag von lampe Verified »

Liebe Kollegen,

wie an anderer Stelle schon geschrieben, befasse ich mich erst seit kurzem mit Moba Led Lib und baue gerade an zehn Halbreliefhäusern von Auhagen. Aus Ermangelung eines eigenen 3D Druckers (noch!), hat mir ein Mobakollege einige Lichtboxen gedruckt. Er hat mich gefragt, warum man keine Gitterbox für die gesamte Fassade druckt, ähnlich dem Einsatz eines Schokokusskartons? Die Anordnung der Fenster bei Mehrfamilienhäusern ist symmetrisch und die Abstände sind gering. Vielleicht wäre ein Raster ökonomischer als 8 bis 11 Boxen einzeln aufzukleben. Als Anfänger hatte ich natürlich keine Antwort, oder gibt es eine Druckvorlage, die ich nur übersehen habe?

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rstaiger Verified
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Re: Wäre eine einzige Lichtbox für ein Mehrfamilienhaus praktischer als einzelne für jedes Fenster?

#2

Beitrag von rstaiger Verified »

Hallo Stephan,

ich bin Spur Z-ler, deshalb passen die Boxen bei mir nicht, leider. Und außerdem ist Michael der Macher und Spezialist.

Ich sehe aber spontan zwei Gründe für die Boxen:

- Die Beleuchtung kommt von oben. so strahlt die LED indirekt. Das wäre bei einer „Matrix“ schwierig. Man bräuchte Streifen.
- Man müsste individuell je Haus eine Beleuchtung haben, hätte also nicht die konfigurierbare Einheitsbox.

Eine Lösung für Halbreliefs habe ich aber gelesen:
RolfHa hat geschrieben: So 23. Nov 2025, 11:03
Hallo Ralph,
weil die Räume in 1:1 Häusern auch so sind, hatte ich bei meinen N-Häuschen auch genau so angefangen. Dann kam eine Straße mit Fachwerkhäusern relativ weit hinten auf der Anlage. Da dort hauptsächlich die vordere Fassade zu sehen war, habe ich die ganze Fassade konstruiert und an beiden Seiten die Treppenhäuser mit jeweils einer LED beleuchtet. Es ist nur eine Alternative für unsere fummelig kleinen Häuser.

In die Rechtecke habe ich von Hinten die WS2812 eingeklebt und dann verkabelt.
Nur eine Anregung.
VG
Rolf

IMG_2832.png
LG Ralph

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Re: Wäre eine einzige Lichtbox für ein Mehrfamilienhaus praktischer als einzelne für jedes Fenster?

#3

Beitrag von raily74 Verified »

Hallo Stephan,

ja, das ließe sich - insbesondere bei Halbreliefhäusern - auch über eine Rasterbox machen.

Aus heutiger Sicht würde ich sogar sagen, dass eine Streichholzschachtel und Aluminiumklebeband reichen, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Da ich selbst einen 3D Drucker besitze, mache ich es mir halt einfach.

Was gibt es zu beachten?
  • Du musst drauf achten, dass du die LED nie von hinten in die Lichtboxen steckst. Das würde im Fenster zu einem unrealistischen Lichtkegel führen. Besser ist hier die indirekte Beleuchtung von oben, wie im Vorbild eben. Eine Rasterbox sollte zwischen zwei Etagen also genug Platz lassen, um dort noch eine LED einzubauen.
  • Aluminiumklebeband ist ein Segen! Ich baue kein Haus mehr ohne das. Die Lichtverteilung wird dadurch so gleichmäßig, dass man nicht mal erkennen kann, ob das Licht von oben, seitlich oder von unten kommt. Es ermöglicht die Ausleuchtung riesiger Lichtboxen mit nur einer LED.
  • Bei Verwendung einer Rasterbox muss du sicherstellen, dass kein Licht durch die Hauswand leuchtet. Das kann man beispielsweise mit der Papiermaske des Hauses erreichen. Die Erfahrung zeigt, dass man bei dieser Methode oft nacharbeiten muss, weil doch noch irgendwo etwas durchscheint.
    In der Anleitung der Viessmann Lichtboxen habe ich dazu einen schönen Trick gefunden: einfach ein Stück dicke Pappe nehmen (z. B. die Hülle der Streichholzschachtel) und die Größe des Lichtaustritts ausschneiden. Das blockt sämtliches Licht, das neben dem Fensterrahmen durch will.
    Wer lieber mit dem Pinsel arbeitet, kann auch die ganze Hauswand von innen schwarz streichen. Das habe ich anfangs so gemacht. Doch ich will ehrlich sein: Viel zu viel Arbeit!
  • Einzelne Lichtboxen haben den Vorteil, dass man sie passgenau auf den Lichtaustritt anpassen kann. Damit entfällt die Papiermaske, ggf. eine zusätzliche Abdeckung der Hauswand und der Spielraum, TV oder Kamin seitlich anzubringen. Allerdings muss man auch hier mit schwarzer Farbe nacharbeiten, weil die Fensterscheiben das Licht wie ein Lichtleiter seitlich ausgeben. Aber ohne eigenen Drucker würde ich mir einen anderen Weg suchen (Streichholzschachtel, Graupappe, Heißkleber usw.)
Fazit:
Die Größe der Lichtboxen ist nicht entscheidend. Wichtig sind Abschirmung nach außen, Reflektor zur gleichmäßigen Beleuchtung und eine passende Lösung , die man selbst bauen kann.

Abschließend noch ein Profi Tipp von Viessmann:
Die Fenster mit einer Fensterlaibung bauen.
https://viessmann-modell.com/zubehoer/b ... weiss/6005

Unter Anleitungen/Downloads findet man das Dokument 6005_2, indem das genau beschrieben ist. Das geht auch ohne 3D Drucker.

IMG_2811.jpeg
Aluklebeband zur gleichmäßigen Lichtverteilung

IMG_2813.jpeg
Fensterlaibung für mehr Tiefenwirkung

IMG_2656.jpeg
Am Bahnhof zeigt sich der Einsatz von Alufolie durch Gleichmäßigkeit

Viele Grüße, Michael

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Re: Wäre eine einzige Lichtbox für ein Mehrfamilienhaus praktischer als einzelne für jedes Fenster?

#4

Beitrag von rstaiger Verified »

Hallo Michael,

ich habe das für mich irgendwann mal so eingeschätzt: Fur die Spur Z ist das Konzept der Boxen nicht brauchbar, das wird zu filigran.

Versucht habe ich das aber nie, Deine Konstruktion zu schrumpfen, vielleicht auch mit geringerer Wandstärke, meine ich. Einen Millimeter oder 0,75 bekomme ich ganz gut hin. Es schien mir von vornherein aussichtslos. Meinst Du, ein Versuch lohnt sich, oder sagt Du auch, zu klein?

LG Ralph

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